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Reiseblogs von Naturundfoto

Aktualisierungen:
Im Zeichen von Facebook und anderen Kommunikationsplattformen und ganz besonders auf Grund des nicht unerheblichen Zeitaufwandes, den das Pflegen des Reiseblogs während einer Reise beansprucht, habe ich mich entschlossen den Reiseblog nicht weiter zu aktualisieren.

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Euer Siggi

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Auf ein Neues in Masuren

Masuren 06/2012Posted by Siggi Wed, May 30, 2012 14:15:52

Die Bahnfahrt ist gebucht, die Kanus sind reserviert.

Unser Reiseablauf

Es geht – wie geplant - am 14. Juni früh morgens los.
Wir treffen uns am Hauptbahnhof, wer erst Ostbahnhof (6:50 Uhr) zusteigen möchte, bitte mir Bescheid geben, damit wir nicht unruhig werden, wenn noch jemand fehlt.

Wir werden am Bahnhof Czerwonka abgeholt und zum PTTK-Campingplatz nach Sorkwity gefahren.
Dort übernehmen wir auch die Boote und richten uns für die erste Nacht ein.
Wer möchte kann sich auch in der Nähe des Bahnhofs noch mit Lebensmitteln eindecken (es gibt einen kleinen Laden), jedoch ist – wie in ganz Masuren - das Angebot stark eingeschränkt. Essen werden wir auf dem PTTK-Campingplatz.

Am Freitag geht es dann los, wir haben auch gleich die längste Teilstrecke (ca. 18km) vor uns.
Über den Lampackiesee nach Süden, geht es weiter entlang eines Baches, wo es sein kann, dass wir die Boote treideln müssen. Im Bach gibt es Sand und groben Kies, hier ist es sehr hilfreich wasserfestes Schuhwerk zu tragen! Danach geht es über den Kunjosee und einen weiteren Bachabschnitt in den Djuzec-See. Am Ende des Sees, etwas versteckt, geht es in den Bialesee über, wo wir nach gut einem Kilometer unseren nächsten Campingplatz finden. In Bienki angekommen haben wir die vermutlich uninteressanteste Teilstrecke hinter uns gebracht. Wie auch bei den meisten anderen Stationen können wir uns bei gutem landestypischen Essen stärken und die vorbeiziehenden Kraniche – hoffentlich – fotografieren.

Am Samstag fahren wir noch eine kleine Strecke über den Bialesee, um dann die Verbindung zum Gantsee zu durchfahren. Der Gantsee ist knapp 3km lang, am Ende des Sees geht es wieder in einen Bach über, den wir bis zu unserem nächsten Halt (Babieta) folgen. Wir haben viel Zeit zum Beobachten und Fotografieren, da diesmal die Strecke nur etwa halb so lang wie die vom Vortag ist.

Sonntag geht es weiter nach Spychowo. Wieder „nur“ etwa 9km. Diesmal müssen wir die Boote umsetzen, sicherlich sind hilfreiche Hände vor Ort, die uns gegen Gebühr helfen. Bitte keine Wertgegenstände im Boot lassen! Auf dem Weg nach Spychowo überqueren wir den Zyzdrój-See, der mit 4km Länge eher zu den weniger interessanten Teilstücken zählt. In Spychowo gibt es keinen Strom, weshalb es sinnvoll ist in Babieta die Akkus zu laden!!

Montag geht es wieder eher ruhig zu, wir haben nur etwa 10km vor uns. Wir fahren durch Spychowo dann Stromabwärts bis zum Zdrużno-See und gleich wieder weiter bis zum Upik-See, den wir langsam durchfahren, gehört er doch zu dem Artenreichsten Seen Masurens. In Zgon haben wir unser Tageziel erreicht. In Zgon gibt es auch Gasthäuser, wo wir bei gutbürgerlicher Küche verwöhnt werden. Hier gibt es auch wieder Einkaufsmöglichkeiten.

Am Dienstag steht uns noch einmal eine –letzte – anstrengende Strecke bevor - die Überquerung des Mokresees. Auf Grund seiner Größe ist hier bei Wind auch mit Wellengang zu rechnen. Als Belohnung folgt dann aber der schönste Teil der gesamten Route, wir fahren nun fast ausschließlich auf der Krutynia, wo wir uns fast ohne Anstrengung von der Strömung treiben lassen können. In Krutyn gibt es auch wieder warme Duschen, sicherlich ein Segen. Wenn es die Zeit erlaubt, besteht in Krutyn die Möglichkeit ein Naturkundemuseum zu besuchen.

Den Mittwoch verbringen wir damit, dass wir uns vom Strom bis nach Ukta treiben lassen (na vielleicht paddeln wir auch etwas ;-) ), dabei sind an einer Mühle die Boote nochmals umzusetzen. In Ukta übernachten wir auf einem privaten Campingplatz, auch hier besteht die Möglichkeit im Dorf zu essen und eine Sauna ist ebenfalls auf dem Campingplatz vorhanden.

Donnerstag fahren wir noch bis nach Nowy Most, hier halten wir wieder auf einem Campingplatz der PTTK, die Strecken sind jetzt alle nur noch ~10-12 km lang. Vorbei an Wiesen und Feldern haben wir Zeit den Uferbereich näher zu erkunden und Libellen und andere Insekten zu beobachten.

Freitag, die letzte Etappe mit den Booten. Wir fahren noch einige Kilometer die Krutynia entlang, bis zum Beladnysee. In Iznota machen wir Halt und stärken uns an einem Kiosk, bevor wir wieder die Strecke nach Nowy Most zurückfahren.

Am Samstag werden wir dann morgens mit einen Kleinbus abgeholt und wieder nach Czwerwonka gebracht. In Czerwonka fahren wir um 9:53 Uhr ab, um hoffentlich pünktlich gegen 20:00 wieder in Berlin zu sein.

Geschafft, aber sicherlich mit vielen neuen Eindrücken und hoffentlich vielen schönen Fotos werden wir die Reise beenden.

Fotos und Blogeinträge von der Tour gibt es sicherlich erst nach der Tour, denn in Polen haben wir keinen Internetzugang....schade eigentlich.

Siggi

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